📋 What to expect
Schlafstörungen: ein großes Gesundheitsthema
Schlafstörungen betreffen etwa 30-45 % der erwachsenen Bevölkerung. Die Schlafqualität wirkt sich direkt auf Kognition, emotionale Regulation, Immunsystem und Herz-Kreislauf-Gesundheit aus. Wichtige Typen sind: Insomnie (Schwierigkeit beim Einschlafen oder Durchschlafen), Hypersomnie (übermäßiges Schlafbedürfnis), Parasomnie (abnorme Verhaltensweisen während des Schlafs) und Störungen des zirkadianen Rhythmus (Phasenverschiebung, häufig bei ADHS und Autismus). Chronischer Schlafmangel ist mit einem erhöhten Risiko für Depression, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden.
Anzeichen für schlechten Schlaf
Hinweise auf unzureichenden oder schlechten Schlaf sind: Schwierigkeit beim Einschlafen (Latenz > 30 Minuten), häufiges nächtliches Erwachen, zu frühes Erwachen ohne wieder einschlafen zu können, nicht erholsamer Schlaf, übermäßige Tagesschläfrigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und häufiges Zurückgreifen auf Stimulanzien (Kaffee, Energydrinks), um wach zu bleiben.
Über den PSQI
Dieser Test verwendet den Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI), entwickelt von Buysse et al. (1989) an der University of Pittsburgh. Der PSQI ist die weltweite Referenzskala zur Bewertung der subjektiven Schlafqualität der letzten 4 Wochen. Ein Gesamtwert > 5 weist auf eine klinisch bedeutsame schlechte Schlafqualität hin. Der PSQI wird in Tausenden klinischer und epidemiologischer Studien weltweit eingesetzt.