ALEXITHYMIA

Do you struggle with emotions?

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⚠️ Haftungsausschluss: Basiert auf dem Rahmen der Toronto Alexithymia Scale (Bagby, Parker & Taylor, 1994). Nur für pädagogische Screening-Zwecke - keine medizinische Diagnose. Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte Fachperson bei klinischen Bedenken.
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Was ist Alexithymie?

Alexithymie (aus dem Griechischen: a = ohne, lexis = Worte, thymos = Emotion) bezeichnet die Schwierigkeit, eigene Gefühlszustände zu identifizieren, zu unterscheiden und zu verbalisieren. Es ist kein Fehlen von Emotionen, sondern eine Schwierigkeit, bewusst auf sie zuzugreifen und sie zu benennen. Alexithymie betrifft etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung, ist aber bei autistischen Menschen (etwa 50 %), Menschen mit ADHS und Traumaüberlebenden deutlich häufiger. Sie kann zu Beziehungsschwierigkeiten, zu einer Neigung, Emotionen zu somatisieren (körperliche Symptome ohne erkennbare Ursache), und zu Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation führen.

Erscheinungsformen der Alexithymie

Menschen mit Alexithymie berichten oft: nicht zu wissen, was sie fühlen, verschiedene Emotionen zu verwechseln (etwa Traurigkeit und Wut), ihre Gefühlszustände nur über körperliche Empfindungen zu beschreiben (enger Hals, flauer Magen), Schwierigkeit, die Emotionen anderer zu verstehen, und ein sehr konkretes, faktisches Denken. Alexithymie ist keine Entscheidung und kein Mangel an Empathie: Sie ist ein Unterschied in der emotionalen Verarbeitung.

Über den TAS-20

Dieser Test verwendet die Toronto Alexithymia Scale (TAS-20), entwickelt von Bagby, Parker und Taylor (1994). Die TAS-20 ist das weltweite Referenzinstrument zur Messung von Alexithymie und wird in Hunderten klinischer Studien eingesetzt. Sie bewertet 3 Dimensionen: Schwierigkeit, Gefühle zu identifizieren, Schwierigkeit, Gefühle zu beschreiben, und nach außen gerichtetes Denken. Ein Wert von ≥ 61 weist auf eine klinisch bedeutsame Alexithymie hin.