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Was ist eine Zwangsstörung?
Die Zwangsstörung (OCD) ist gekennzeichnet durch Zwangsgedanken (wiederkehrende, aufdringliche, angstauslösende Gedanken) oder Zwangshandlungen (wiederholte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen, um die durch Zwangsgedanken ausgelöste Angst zu neutralisieren). Die Zwangsstörung betrifft etwa 2-3 % der Weltbevölkerung. Sie ist eine chronische Erkrankung, spricht aber sehr gut auf die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) an, insbesondere auf die Exposition mit Reaktionsverhinderung (ERP).
Häufige Formen der Zwangsstörung
Die Zwangsstörung nimmt viele Formen an: Kontamination und zwanghaftes Waschen, wiederholtes Kontrollieren, Symmetrie und Ordnung, aufdringliche Gedanken aggressiver oder sexueller Natur (ohne sie umzusetzen) und zwanghaftes Horten. Mentales Grübeln und unsichtbare Rituale (Sätze innerlich wiederholen, Zählen) sind ebenfalls sehr verbreitet und oft unerkannt.
Über den Zwangsstörungs-Test
Dieser Test basiert auf validierten diagnostischen Kriterien des DSM-5 und der Y-BOCS (Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale). Er erfasst das Vorliegen und die Intensität von Zwangssymptomen. Dieser Test ersetzt keine klinische Diagnose: Wenn deine Ergebnisse auf eine Zwangsstörung hindeuten, wende dich an eine auf KVT spezialisierte Psychiaterin oder Psychologin.