Die Verbindung zwischen ADHS und Angst
Schätzungsweise 50 % der Erwachsenen mit ADHS haben auch eine Angststörung. Die beiden Zustände verstärken sich gegenseitig: ADHS führt zu verpassten Fristen und sozialen Missverständnissen, die Angst erzeugen; Angst kann die ADHS-Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten und Prokrastination verschlimmern.
Wie man den Unterschied erkennt
Die Symptome überschneiden sich erheblich. Beide können Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und Ruhelosigkeit verursachen. Entscheidend ist der Ursprung:
- ADHS-Ablenkung entsteht durch interne Reizsuche
- Angstbedingte Ablenkung entsteht durch Grübeln und Sorgen
Behandlungsansätze
Eine gleichzeitige Behandlung beider Zustände ist wirksamer. Kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeit und in einigen Fällen Medikamente können helfen. Die Reihenfolge der Behandlung (ADHS oder Angst zuerst) sollte mit einem Fachmann besprochen werden.